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Elektronische versus mechanische Schließsysteme

Derzeit gängige mechanische Schließsysteme bieten nur noch eingeschränkten Schutz vor unbefugtem Zutritt. Mit Spezialwerkzeug (Stichwort Lockpicking) und ein wenig Übung sind diese Schlösser inzwischen einfach zu überwinden. Zahlreiche Nachschlagewerke mit detaillierten Anleitungen und auch Videos, die vor allem im Internet stark verbreitet sind, bieten detaillierte Anleitungen zum Öffnen dieser mechanischen Schlösser. Auf die elektronischen Schließsysteme hingegen ist der mechanischer Zugriff auf die Verriegelung mit einem Spanner, Dietrich, einer Sperrpistole oder ähnlichen Werkzeugen nicht mehr möglich. Der Schutz vor unbefugtem Eindringen steigt dadurch erheblich und die Anzahl der in Österreich verbauten Systeme ebenso.

Bei elektronischen Schließsystemen mit Transpondern können diese im Falle von Verlust oder bei Änderungen unkompliziert getauscht bzw. die Programmierung angepasst werden. Nicht nur die Zeitersparnis ist ein großes Plus, vor allem auch die individuelle Vergabe von Berechtigungen bietet Vorteile. Jeder Benutzer kann genau die Türen öffnen, für die er die Berechtigung erhalten hat. Die Anschaffungskosten liegt aufgrund der verwendeten Komponenten und der benötigten Arbeitszeit für die Erstkonfiguration über denen von mechanisches Systemen, auch kommen laufende Kosten für den Tausch von Batterien im Zylinder und den Transpondern hinzu. Diese Batterien haben allerdings eine lange Lebensdauer und müssen nur selten getauscht werden.

SimonsVoss Transponder und Zylinder

SimonsVoss Transponder und Zylinder

Eines der Anwendungsgebiete für ein Transpondersystem ist der Hotelbereich. Dort arbeiten Angestellte mit unterschiedlichsten Aufgaben und Funktionen und wohnen Gäste, die unterschiedliche Pakete gebucht haben. Der Koch erhält die Berechtigung für Küche und Kühlraum, das Reinigungspersonal darf alle Zimmer eines Stockwerks betreten und die Gäste, die ein Wellnesspaket gebucht haben, die Sauna-, Massage- und Fitnessräume betreten. Auch eine zeitliche Steuerung ist ein großes Plus der Technik – beispielsweise können dadurch die Gäste nur zu bestimmten Uhrzeit in die Wellnessräume und das Reinigungspersonal nur zu gewissen Stunden in die Zimmer.

Die Funktionen einer elektronischen Schließanlage im Überblick:

  • Zutritts- und Zeitfunktion – wer ist für welchen Bereich zugangsberechtigt, zu welcher Zeit darf die Person den Bereich betreten?
  • Erfassungs- und Protokollfunktion – wer hat sich zu welcher Zeit in welchem Bereich aufgehalten?

Einsatzbereiche für Zutrittsysteme mit Transponder:

  • Haustüre und/oder Garage im Ein- oder Mehrfamilienhaus
  • Eigentumswohnung
  • Unternehmen (Büros, Fabrikanlagen, Hallen, Teamorientierte Unternehmen)
  • Hotels, Seminarhäuser
  • Gesundheitsbereich (Krankenhäuser, Sanatorien)
  • Feuerwehr, Rettung, Polizei
  • Garage oder Tiefgarage
  • Gemeinde- und Stadtverwaltungen, Kindergärten, …

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Smart Home – Intelligent Wohnen mit einer Gebäudeautomation

 

Ein langer Arbeitstag geht vorüber – man wünscht sich nichts mehr, als mit einem Tastendruck viele kleine Routinetätigkeiten zu erledigen. Der Flat-TV und die Dolby-Surroundanlage schalten sich ein, das Licht wird gedimmt und die Jalousien werden heruntergefahren – diesen Komfort und noch vieles mehr bietet eine Smart Home Gebäudeautomation. Ein Smart Home arbeitet mit einer Zentrale, die für die Steuerung (und Regelung) der daran angeschlossenen Geräte zuständig ist. An diese Zentrale können eine große Zahl unterschiedlichster Geräte mit der passenden Schnittstelle (RS232 oder Netzwerkschnittstelle mit offengelegten Steuercodes) angeschlossen werden:

  • Beleuchtung
  • Klimaanlage
  • Alarmanlage
  • Videoüberwachung
  • Heizung
  • Jalousien
  • Multimediageräte (TV, Satellitenreceiver, Blu-ray Player,…)
  • und viele mehr

Für einen Einblick in ein Smart-Home gibt es hier ein interaktives Smart-Home zum Testen.

Bedienung mittels Touchpanel
Die Bedienung der Geräte in einem Smart Home erfolgt über vorprogrammierte und speziell nach Wunsch des Hausbesitzers auch extra designten Tasten eines Touchpanels. Um dem steigenden Interesse nachzukommen haben die beiden namhaftesten Hersteller Crestron und AMX in den vergangenen Monaten ein iPhone Control App geschrieben, um alternativ auch das iPhone als Touchpanel verwenden zu können. Die herstellereigenen Touchpanels gibt es in der Wand verbaut oder als Tischvariante, wobei einige der Panels aus der Halterung genommen werden können und über Funk die Verbindung zum System aufbauen. Hier ein Foto des Crestron TPS-6X Funk-Touchpanels in der Tischvariante:

Crestron TPS-6X Touchpanel

Crestron TPS-6X Touchpanel

Die Verkabelung dahinter und der Beitrag zum Energiesparen
Technisch setzt ein Smart Home auf einem Netzwerk der Hersteller oder auf einem Bussystem wie dem KNX/EIB Elektroinstallationsbus  auf. Aufgrund der Verkabelung ist es sinnvoll, ein Smart Home bei Renovierungen oder Neubauten zu verbauen, da es sonst nur sehr eingeschränkt umgesetzt werden kann. Neben vielen anderen Annehmlichkeiten kann diese Technologie auch einen Beitrag zum Energiesparen leisten. Wenn alle Familienmitglieder das Haus verlassen haben, deaktiviert sich im Sommer die Klimaanlage und, um ein Aufheizen der Räume zu verhindern, fahren die Jalousien herunter. Im Winter wird beim Verlassen des Hauses von allen Bewohnern die Heizung, in Abhängigkeit von der Außentemperatur, auf ein niedrigeres Niveau gestellt. Zusätzlich werden alle Lichtquellen abgedreht, falls dies vergessen wurde. In Wien finden Sie ein Smart Home zum Testen bei Karall & Matausch – siehe www.k-m.at.

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